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TU Berlin

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DEKADE-F-Wärme: Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung

Im Forschungsvorhaben DEKADE-F-Wärme („Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung durch die Sektorenkopplung von Strom und Wärme und die Einbindung erneuerbarer Energien - Teilvorhaben: Fernwärmeeinsatzplanung und Strommarktmodellierung“) wird untersucht, wie sich die Fernwärmeversorgung transformieren lässt um die CO2-Emissionen im Fernwärmesektor zu reduzieren und welche Auswirkungen dies auf den Stromsektor hat.

Dazu werden am Fachgebiet mathematische Modelle der Fernwärmeeinsatzplanung und des deutschen Strommarkts weiterentwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Nachhaltige Energie- und Umwelttechnik der HAWK und den Industriepartnern Grosskraftwerk Mannheim AG, MVV Energie AG, Vattenfall Europe Wärme AG und dem AGFW werden mögliche erneuerbare, dezentrale Erzeugungsanlagen identifiziert und deren technische und ökonomische Randbedingungen untersucht. Die Erkenntnisse daraus werden in die mathematischen Modelle implementiert und die Optimierungsprobleme gelöst. Es erfolgt eine Kopplung der Modelle, um Restriktionen und Auswirkungen auf den jeweils anderen Sektor zu berücksichtigen. Verschiedene Ausbauszenarien, wie z.B. die Wärmebedarfsentwicklung und der Ausbau erneuerbarer Energien, werden erarbeitet und mit den Optimierungsmodellen näher untersucht. Im Ergebnis werden verschiedene kosten- und CO2-emissionsoptimale Ausgestaltungsformen der deutschen Fernwärmeversorgung und deren Auswirkungen auf den Einsatz des deutschen Kraftwerksparks bewertet. Dabei sollen Erweiterungsempfehlungen an Fernwärmesystembetreiber und politische Handlungsfelder zu den Transformationsszenarien abgeleitet werden.

Die Arbeiten werden in den internationalen Annex IEA DHC Annex TS3 „Hybrid Energy Networks“ eingebracht.

Das Forschungsprojekt DEKADE-F-Wärme wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms gefördert.

Im Rahmen des Projektes suchen wir regelmäßig engagierte Studierende, die uns bei den Arbeiten unterstützen.

Kontakt:

Elisa Papadis

Sebastian Triebs

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